Walschutz aus dem Weltraum

Husumer Forscherteam gewinnt internationalen Technologiewettbewerb Durch moderne Weltraumtechnologie und künstliche Intelligenz kann ein Husumer Forscherteam bedrohte Großwale besser schützen: Der Service „SPACEWHALE“ erkennt Wale auf Satellitenbildern mit Hilfe eines eigens entwickelten Algorithmus, um ihren Bestand und ihre Verbreitung auf hoher See zu beziffern. Mit diesem Service gewann das Forscherteam die GRAVITY Challenge, ein globales Technologie-Innovationsprogramm … Weiterlesen

Indopazifische Große Tümmler: Mit den meisten „Likes“ zur größten Nachkommenschaft

Nicht Gruppentreue oder Alter sind bei männlichen Indopazifischen Großen Tümmlern der Weg zum Fortpflanzungserfolg, sondern starke Freundschaften mit männlichen Artgenossen. Je besser Männchen sozial integriert sind, desto mehr Nachkommen zeugen sie. Dies zeigt ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Zürich anhand von Verhaltensdaten und genetischen Profilen von Indopazifischen Großen Tümmlern in der australischen Shark … Weiterlesen

Neue Schnabelwalart beschrieben: Mesoplodon eueu

Bisher waren vor allem männliche Wissenschaftler der westlichen Welt Namensgeber von Walen. Aber diese Tradition wird sich bald ändern, denn eine neu entdeckte Walart wird einen indigenen Namen und den Namen einer Frau tragen. Sein wissenschaftlicher Name wird Mesoplodon eueu sein, was auf seine indigenen Wurzeln in Südafrika verweist. Der Alltagsname soll „Ramari-Schnabelwal“ werden, nach … Weiterlesen

Moby Dick aus dem All: Wale zählen auf Satellitenbildern

Moderne Weltraumtechnologie in Verbindung mit künstlicher Intelligenz hilft bedrohte Großwale besser schützen: Der neue Service „SPACEWHALE“ nutzt einen eigens entwickelten Algorithmus, um auf Satellitenbildern automatisch Wale zu erkennen und ihren Bestand und ihre Verbreitung auf hoher See zu beziffern. Entwickelt wurde die Methode von Naturwissenschaftlerinnen am unabhängigen Forschungs- und Consultingbüro BioConsult SH im norddeutschen Husum … Weiterlesen

Wie sich Cuvier-Schnabelwale und Rundkopfdelfine ihre Beute aufteilen

Was macht der Wal in der Tiefe? Wo früher Wale erlegt wurden, um Mageninhalte zu studieren, wird heute mit raffinierter Kombination verschiedener Techniken Licht ins Dunkel der Tiefsee gebracht. Ein internationales Forscherteam hat sich mit dem Nahrungserwerb von Rundkopfdelfinen und Cuvier-Schnabelwalen vor den Azoren beschäftigt. Die Studie von Wissenschaftler*innen aus den Niederlanden und Deutschland unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel ist jetzt in der Fachzeitschrift Science Advances erschienen.

Ostsee-Delfin hatte Lungenentzündung

Seit April 2020 hielt sich in der Eckernförder Bucht ein Gemeiner Delfin auf. Ende Januar 2021 wurde der Delfin tot am Meeresgrund gefunden und geborgen. Mitarbeiter*innen des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung haben das Weibchen seziert und präsentieren nun Erkenntnisse zum Gesundheitszustand. Das Tier starb an einer schweren Lungenentzündung. Es gibt keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Eine abgeklungene Rotlauf-Infektion zeigt, dass Menschen, die Nähe zum Delfin gesucht haben, in Gefahr waren.

Kegelrobben fressen Seehunde, Schweinswale – und ihre Artgenossen

Erst seit wenigen Jahren ist bekannt, dass sich Kegelrobben nicht, wie bisher angenommen, ausschließlich von Fisch und kleinen Meerestieren ernähren, sondern dass sie auch Jagd auf Seehunde (Phoca vitulina), Schweinswale (Phocoena phocoena) und andere Kegelrobben machen. Lesen Sie hier über die Erkenntnisse des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), das das Jagd- und Fressverhalten der Tiere über sechs Jahre untersuchte.

Was Walgesänge von Zwergwalen und Buckelwalen im Weddellmeer uns erzählen können

Forschenden des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) ist es gelungen, mithilfe fest installierter Unterwassermikrofone über neun Jahre hinweg Wal-Beobachtungsdaten aus dem Weddellmeer zu sammeln und diese auszuwerten. Lesen Sie hier von quakenden Zwergwalen und eismeidenden Buckelwalen.

Pfiffe mit Sinn. Von der Entschlüsselung von Orca-Lauten

Wie funktioniert die Sprache der Orcas? Das fragt sich ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Um herauszufinden, wie die Wale kommunizieren, analysieren die Forscherinnen und Forscher Tonaufnahmen mithilfe von Deep Learning und vergleichen diese mit dem Verhalten der Tiere. Am 29. Oktober zeigt 3sat eine Dokumentation zu dieser Forschung.