Erste SCANS III Ergebnisse: Walbestände sind stabil

Für das Projekt „SCANS-III – Verbreitung und Populationsgröße von Walen im europäischen Atlantik“ zählte eine internationale Forschergruppe im Sommer 2016 Wale, Delphine und Schweinswale im europäischen Atlantik, um eine Aussage über die Größe der Populationen und die Verbreitung der Tiere treffen zu können. Insgesamt ermittelten sie etwa 1,5 Millionen Tiere. Für SCANS-III arbeiteten Wissenschaftlerinnen und … Weiterlesen

Warnsignale für Schweinswale

Heute werden an schleswig-holsteinische Fischer, die die „Freiwillige Vereinbarung zum Schutz von Schweinswalen und Tauchenten“ unterzeichnet haben, 1.500 sogenannte PALs (Porpoise Alert) ausgegeben. Sie sollen im Rahmen eines mehrjährigen Praxistests auf ihre Tauglichkeit und Verträglichkeit geprüft werden.

Kaum noch Hoffnung für Vaquitas

Kleinster Schweinswal der Welt steht kurz vor Ausrottung: Vaquita-Bestand auf 30 Tiere eingebrochen. Laut aktuellen Bestandsschätzungen ist die Zahl der kleinsten Schweinswale der Welt, der Vaquitas, innerhalb von nur einem Jahr um 50 Prozent auf gerade einmal dreißig erwachsene Tiere eingebrochen. Die Naturschutzorganisation WWF warnt daher, dass die Welt kurz davor steht eine weitere, charismatische … Weiterlesen

Nicht nur freundlich: Große Tümmler attackieren Schweinswale in der Ostsee

Seit 2015 wurden in der dänischen und deutschen Ostsee vier Große Tümmler (Tursiops truncatus) registriert. Die Delfine hielten sich einzeln oder paarweise in der Bucht bzw. in den Förden von Fredericia, Flensburg, Eckernförde, Kiel und im Großen Belt auf. Dort erregten sie großes Interesse und einige Menschen versuchten mit den Delfinen zu schwimmen. „Das ist jedoch keinesfalls ungefährlich“, sagt Professorin Dr. Ursula Siebert, Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), „die marinen Säugetiere können Träger von Infektionen sein, die auf den Menschen übertragbar sind. Außerdem können sie sich anderen Lebewesen gegenüber aggressiv verhalten – wie die Attacken auf Schweinswale zeigen.“

Tierschutz auf hoher See

Mit einer Weiterentwicklung des passiv-akustischen Monitorings (PAM) ist es Wissenschaftlern der Helmut-Schmidt-Universität erstmals gelungen, Anzahl und Art verschiedener Meeressäuger unter Wasser in Echtzeit zu bestimmen.

„Damit könnten beispielsweise Besatzungen von Fischtrawlern jederzeit beobachten, wie sich Wale oder Delfine in ihrer Umgebung bewegen und sie so gezielt umgehen“, sagt Carlos de Obaldía (30), Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Allgemeine Nachrichtentechnik. Auch in stark frequentierten Wasserstraßen wären Meeressäuger mit dieser Technik weitaus besser geschützt. Notwendig sind dazu neben einem Hydrophon lediglich ein digitaler Hochfrequenz-Empfänger (softwaredefiniertes Radio, SDR) und eine frei verfügbare Software.

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Akustisches Warngerät PAL schützt Schweinswale vor Stellnetzen

Immer wieder kommt es vor, dass sich Schweinswale in der Ostsee in Stellnetzen von Fischern verfangen und ertrinken. Ein neues Warngerät hat jetzt nach mehrjährigen Versuchsreihen sehr vielversprechende Ergebnisse geliefert: Die Schweinswal-Beifänge ließen sich in der westlichen Ostsee mithilfe dieses Geräts um mehr als 80 % verringern. Im Dezember 2016 stellte das Entwicklungs- und Erprobungsteam der Firma F3 (Heikendorf) gemeinsam mit TB Conrad (Schwedeneck) und dem Thünen-Institut für Ostseefischerei (Rostock) die Ergebnisse im Schleswig-Holsteinischen Umweltministerium (MELUR) in Kiel vor.

WWF erklärt Mekong-Delfin in Laos für de-facto ausgestorben

Der stark bedrohte Irawadi-Delfin hat seinen Kampf ums Überleben in Laos offenbar verloren. Der WWF erklärte die Art in dem ostasiatischen Land für de-facto ausgestorben. Allein in diesem Jahr sei die Population, die in Laos ausschließlich im Mekong-Fluss beheimatet ist, erneut um die Hälfte geschrumpft auf nun lediglich drei Individuen. „Für die verbliebenen Delfine gibt … Weiterlesen

IWC Tagung: Walschutz aus der Sackgasse führen

30 Jahre Walfangmoratorium der IWC/ WWF fordert Walschutzgebiet im Südatlantik. Die morgen beginnende Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) muss endlich die Schlupflöcher für pseudowissenschaftlichen Walfang in den IWC- Regularien schließen und sich stattdessen für den Schutz von Walen stark machen. Dies fordert der WWF zum Auftakt der Konferenz in Slowenien.

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Schweinswale voraus! Fotoausstellung in Wilhelmshaven

In jedem Frühjahr wird Wilhelmshavens „Südküste“ zur Bühne für ein faszinierendes Naturschauspiel: Zwischen Molenfeuer und Banter Fischerdorf sind Schweinswale auf Beutezug unterwegs und zeigen sich dabei immer wieder an der Wasseroberfläche. Spaziergänger können mit etwas Glück und Geduld direkt vom Strand oder der Hafenkante aus die kleinen Wale sehen, die manchmal nur wenige Meter entfernt auftauchen.