Weekly Whale News

Große Tümmler: Vielfältiges Beziehungsleben dank individueller „Namen“

Als einzige Tierart behalten männliche Tümmler ihre individuellen «Namen». Ähnlich wie wir Menschen können sie sich damit besser in den … Weiterlesen
Schweinswal

Tag des Ostseeschweinswals | Fischerei muss handeln

Angesichts des Internationalen Tags des Ostseeschweinswals am 20. Mai fordert der WWF einen besseren Schutz der bedrohten Meeressäugetiere. Höchstens 500 … Weiterlesen
Kleinwalschädel

Kleinwalschädel im Paket – Loch im Portemonnaie

Auch Strandgut unterliegt dem Artenschutz. Am Nürnberger Zollamt Hafen wurde am Montag, dem 14. Mai 2018, ein Kleinwalschädel aus Thailand … Weiterlesen

Fluke 33 mit Meereinhörnern

Die Fluke Nr. 33 bietet den Lesern auf 52 Seiten Beiträge und Nachrichten aus der Welt der Wale. Schwerpunkte der einzigen deutschen Zeitschrift über Wale sind die Meereinhörner und die Fortsetzung der Walfangdokumentation des Kapitän Thiesen. Weitere Themen sind Wal-Ausstellungen, Wale auf Briefmarken, Gregor Ulsamers „Borkumer auf Walfang“ sowie viele Nachrichten der letzten Monate.
AWI: Untersuchung eines Eiskerns

Rekordkonzentration von Mikroplastik im arktischen Meereis

Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben im arktischen Meereis so viel Mikroplastik wie nie zuvor gefunden. Die meisten Partikel waren jedoch mikroskopisch klein. Die Eisproben aus fünf verschiedenen Regionen des Arktischen Ozeans enthielten zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastik-Teilchen pro Liter Meereis. Die Plastik-Überreste waren zudem so charakteristisch im Eis verteilt, dass die Wissenschaftler ihre Spuren zurückverfolgen konnten. Diese reichen zum einen bis zum Müllstrudel im Pazifischen Ozean. Zum anderen verweist der hohe Anteil von Lack- und Nylonpartikeln auf den zunehmenden Schiffsverkehr und Fischfang im Arktischen Ozean.

Schutzbemühungen erfolgreich: Mehr Mekong-Delfine gezählt

Gute Nachrichten aus Kambodscha: Der Bestand der stark bedrohten Mekong-Delfine hat sich nach einem jahrzehntelangen Rückgang erstmals wieder erhöht. Wie ein Zensus des WWF und der kambodschanischen Regierung ergab, stieg ihre Zahl innerhalb von zwei Jahren von 80 auf 92 Individuen. Als Hauptgründe nennen die Umweltschützer den erfolgreichen Kampf gegen illegale Fischerei und die Entfernung von Stellnetzen mit einer Gesamtlänge von fast 360 Kilometern, in denen sich die Tiere verfangen und dann ertrinken.

Grauwale sind Furchenwale und andere Erkenntnisse der Genomsequenzierung

Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der Goethe-Universität und der Universität Lund haben erstmals das komplette Erbgut des Blauwals sowie drei weiterer Furchenwalarten entziffert. Das Genom der Wale ermöglicht es, die Evolutionsgeschichte des größten Tieres der Welt und seiner Verwandten detailliert nachzuvollziehen. Überraschenderweise zeigt es, dass sich verschiedene Furchenwalarten im Lauf ihrer Geschichte miteinander gepaart haben.

Neue Sonderausstellung in Balje: Abgetaucht – Die Welt der Wale

Im Natureum Niederelbe eröffnet am 25. März die neue Sonderausstellung „Abgetaucht – Die Welt der Wale“. Auf 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden Skelette, Modelle und viel Wissenswertes über Wale präsentiert. Die Sonderausstellung hat Petra Nikolay, Kuratorin und stellvertretende Geschäftsführerin des Natureums, gestaltet. Das Natureum zeigt unter anderem Skelette von Nördlichem Entenwal, Pottwal, Schweinswal und den gewaltigen Kieferknochen eines Blauwals.

Auf ein neues: Schweinswaltage in Wilhelmshaven

Anfang April finden in Wilhelmshaven zum zweiten Mal die Schweinswaltage statt. Vom 5. April bis zum 8. April können Besucher … Weiterlesen

Neues Warngerät schützt Schweinswale

Beifangrate reduzieren, Artenvielfalt erhalten und gleichzeitig Wirtschaftlichkeit gewährleisten – das sind wesentliche Aspekte einer nachhaltigen Fischereiwirtschaft. In einem Forschungsprojekt wurde ein neuartiges akustisches Warngerät entwickelt und bereits erfolgreich erprobt. Dieses Warngerät reduzierte den Beifang von Schweinswalen in der ersten Testphase um 70 Prozent. In einer zweiten Phase erfolgt nun der Praxistest in der Nordsee und im Nordatlantik.

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