Chilenische Blauwale mit Satellitensendern

von | wwf | Berlin | 7. Mai 2015

WWF stattet Blauwale mit Satellitensendern aus, um Schutzgebiet zu verwirklichen

Besenderung von Blauwalen im Golf von Corcovado (© Francisco Viddi / WWF)
Besenderung von Blauwalen im Golf von Corcovado (© Francisco Viddi / WWF)

Während einer Expedition vor Chiles Küste ist es einem WWF-Team aus Forschern und Umweltschützern gelungen, sieben Blauwale mit Satellitensendern auszustatten. Es ist erst das dritte Mal, dass Blauwale aus dem stark dezimierten Bestand der südlichen Hemisphäre besendert wurden. „Die Mission ist erfolgreich verlaufen, alle sieben Sender liefern Daten über die Tiere“, freut sich Heike Vesper, Leiterin Meeresschutz, die mit an Bord war. Beim Besendern der bis zu 25 Meter langen Wale sind Vorsicht und Maßarbeit gefragt, denn man muss den riesigen Tieren mit dem Schlauchboot kurzzeitig nahekommen. „Nur wenn der Sender im oberen Rücken angebracht ist und beim Luftholen regelmäßig aus dem Wasser auftaucht, wird ein Signal via Satellit übertragen, so dass wir die Wanderungen verfolgen können“ beschreibt Vesper die Herausforderung. Die angebrachten Sender können über mehrere Wochen Informationen liefern, bevor sie abfallen.

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Walschutzgebiet in Chile, Quecksilber in Delfinfleisch und mehr

von | cetacea.de | Wittmund | 12. September 2008

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 12. September 2008 haben wir folgende Nachrichten über Delfintherapie, das chilenische Walschutzgebiet, Waljagd auf Lamalera, Proteste gegen die Fehmarnbeltbrücke, die Evolution der Fluke bei Walen und Quecksilber in Delfinfleisch gefunden.

Wirkt Delfintherapie? Und wenn ja, warum? Der Delfintherapie-Experte der WDCS Dr. Karsten Brensing sieht in der Delfintherapie vor allem eine teure, tierbelastende Augenwischerei. Er geht den Versprechungen der (gut bezahlten) Therapeuten auf den Grund. Irene Habich hat sich für die Welt die „Therapie mit Flipper“ vorgenommen und berichtet von Versprechungen, Planungen und der Kritik der Delfintherapie.

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Unterstützung für Chilenisches Walschutzgebiet

von | cetacea.de | Wittmund | 7. September 2008

Die chilenische Walschutzorganisation Centro de Conservación Cetacea will Parlamentariern Rückhalt für das geplante chilenische Walschutzgebiet verschaffen und sucht Unterzeichner einer Petition für das Walschutzgebiet.

Bei der letzten Konferenz der Internationalen Walfangkommission in Santiago de Chile hat die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet die Schaffung eines Walschutzgebietes angekündigt (Cetacea.de berichtete). Am 2. September wurde das Schutzgebiet, das Wale in chilenischen Staatsgewässern schützen soll, in allgemeiner, vorläufiger Form verabschiedet. Für ein paar Tage werden noch Eingaben zum Schutzgebiet gesammelt. Am 15. September soll es ein Zwischentreffen der IWC in den USA geben. Bis dahin soll das Walschutzgebiet endgültig installiert werden.

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Drei Tage für und gegen die Wale – Walfangkonferenz in Chile

von | cetacea.de | Wittmund | 25. Juni 2008

Schon drei Sitzungstage hat die Walfangkonferenz in Santiago de Chile hinter sich. Insgesamt scheint sich die Stimmung einer Annäherung zwischen Pro- und Contra-Walfangnationen zu bewahrheiten. Die Delegierten haben sich auf die Einsetzung einer Arbeitsgruppe für die Zukunft des Walschutzes geeinigt. Die Delegationsleiter der Mitgliedsländer haben in einer geschlossenen Sitzung die Gründung einer Arbeitsgruppe beschlossen, die … Weiterlesen

Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 22. Mai 2008

von | cetacea.de | Wittmund | 22. Mai 2008

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 22. Mai 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Die Netzeitung nimmt die jüngste Massenstrandung von Pilotwalen vor der Küste des Senegal zum Anlass über Strandungstheorien zu informieren. Der Report geht allerdings recht oberflächlich an die Sache und vermengt Strandungstheorien, die nur für spezielle Orte gelten mit Aussagen, die der Autor selbst noch nicht ganz verstanden hat (historische Pottwalstrandungen und der anthropogene Lärm).

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