Finnwal aus der Zoologischen Sammlung der Universität Hamburg wird erforscht

von | CeNak | Hamburg | 31. März 2016

In der Sammlung des Centrums für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg befindet sich seit den frühen 1950er Jahren ein weltweit einzigartiges Skelett eines Finnwals: Das Tier überstand zu Lebzeiten die Kollision mit einem Schiff – mit zahlreichen Knochenbrüchen an Wirbeln, Rippen und Schulterblatt, die allerdings vollständig verheilten. Daher wird „Finni“ nun Bestandteil eines Verbundprojektes zum Thema „Marine Mammals in a Changing Environment“. Das Projekt, das die Auswirkungen verschiedener Umweltbedingungen auf marine Säugetiere untersucht, startet im CeNak am 1. April 2016 und wird mit insgesamt 421.000 Euro von der VolkswagenStiftung gefördert.

Schädel des Finnwals "Finni" im Foyer des Centrums für Naturkunde. Bild: Daniel Bein
Schädel des Finnwals „Finni“ im Foyer des Centrums für Naturkunde. Bild: Daniel Bein

„Kollisionen mit Handels- oder Kriegsschiffen gehören heute zu den größten Gefahren, denen Großwale auf den Weltmeeren ausgesetzt sind“, erklärt Prof. Dr. Thomas Kaiser, Leiter der Abteilung Säugetiere und Paläoanthropologie des CeNak, wo das Projekt auf Hamburger Seite durchgeführt wird. Zwar seien die Schiffe zu Lebzeiten von „Finni“ noch langsamer unterwegs und die Überlebenschancen für Wale bei einer Kollision somit erheblich größer gewesen, dennoch könne das Skelett wichtige Aufschlüsse darüber geben, welche Kräfte bei dem Unfall gewirkt hätten.

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Walskelette im Museum | Stralsund

von | | | 16. September 2015

Ozeaneum Stralsund GmbH Hafenstraße 11 18439 Stralsund mit vollständigen Skeletten von: Finnwal,  Balaenoptera physalus Pottwal,  Physeter macrocephalus (2x) Zwergwal,  Balaenoptera acutorostrata Das Ozeaneum wurde im Juli 2008 eröffnet und ist eine Gesellschaft der Stiftung Deutsches Meeresmuseum. Auf einer Nutzfläche von 8.700 m2 werden Meereslebensräume in Kaltwasseraquarien gezeigt. Am Ende des Rundganges durch das Museum erreicht man die 18 Meter … Weiterlesen

Hybrid zwischen Finnwal und Blauwal

von | cetacea.de | Wittmund | 30. Dezember 2008

Der Kölner Walfanghistoriker Klaus Barthelmeß hat seinen schwer erreichbaren Artikel mit der ersten morphologischen Beschreibung eines Hybriden aus Blauwal und Finnwal ins Englische übersetzt und mit Bildern versehen. Im Jahr 1987 erschien der Artikel “Over een mogelijke hybride tussen een Gewone en een Blauwe Vinvis” in der Zeitschrift “Marswin: Tijdschrift uitgegeven door de Vlaamse Vereniging … Weiterlesen

On a possible hybrid between a fin whale and a blue whale 

von Klaus Barthelmess | cetacea.de | | 19. November 2008

by KLAUS BARTHELMESS The following is a translation of an extract of an article I published in Flemish in the Belgian periodical “Marswin: Tijdschrift uitgegeven door de Vlaamse Vereniging voor de Bestudering van de Zeezoogdieren” (ISSN 0771-1670), Vol. 8, No. 1, 1987, pp. 9-12, under the title “Over een mogelijke hybride tussen een Gewone en een … Weiterlesen

Island gibt wieder grünes Licht für Walfang

von | pte | Reykjavik/London | 20. Mai 2008

Umweltgruppe warnt vor wirtschaftlichen Nachteilen für die Insel

Islands kommerzieller Walfang hat diese Woche erneut begonnen. Nach heftigen Debatten zwischen Fischern und der Regierung wurde die Quote nun auf eine unbegrenzte Zahl von Finn- und 40 Minkewalen festgesetzt. Fischer hatten zuvor die Erlaubnis zum Abschuss von 100 Minkewalen gefordert. Die Entscheidung kommt nach wochenlangen Streitigkeiten auf der Insel im Nordatlantik. Umweltgruppen warnen indessen davor, dass der Walfang die Wirtschaftskrise im nordeuropäischen Land noch verschärfen werde.

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