Preisrätsel: Meereskunde und Irish Folk gegen Walwissen

von | cetacea.de | Wittmund | 28. Januar 2009

Es ist lange Tradition, das wir parallel zur Vorlesungsreihe Wal und Mensch auch ein Preisrätsel für diejenigen veranstalten, die nicht nach Hannover kommen können, um die Vorträge zu besuchen. Nun ist es wieder soweit. Ein tolles meereskundliches Buch und eine besondere Irish-Folk CD sind zu gewinnen.

Es geht ganz einfach. Wir wollen nur drei heimische Walarten genannt bekommen. Den Begriff „heimisch“ legen wir ganz großzügig aus und meinen damit Walarten, die regelmäßig in Nord- oder Ostsee vorkommen. Ob wir bei den Irrgästen ein Auge zudrücken, wissen wir noch nicht.

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Wale in Hannover: Bedrohte Ostsee-Schweinswale (Vortrag am 14.1.)

von | cetacea.de | Wittmund | 12. Januar 2009

Am 14. Januar startet die Vorlesungsreihe Wal und Mensch an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Den Auftaktvortrag über die Genetik der bedrohten Ostsee-Schweinswale hält Prof. Ralph Tiedemann von der Universität Potsdam. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Der Bestand der Schweinswale in der Ostsee ist bedroht. Aber gibt es Unterschiede zwischen den Schweinswalen der zentralen … Weiterlesen

Ostsee-Schweinswal bleibt hoch bedroht

von | nabu,grd,gsm | Neumünster, München, Quickborn | 28. November 2008

NABU, GSM und GRD begrüßen Handlungsangebot des Landes Schleswig-Holstein. Fischer sollen mit Pingern ausgestattet werden.

Springender Schweinwal bei Fredericia, Kleiner Belt DK. Quelle: obs/Ulrik Ramsing/Dt. Umwelthilfe
Springender Schweinwal bei Fredericia, Kleiner Belt DK. Quelle: obs/Ulrik Ramsing/Dt. Umwelthilfe

Obwohl heute kein Fischer mehr einen Schweinswal fangen will, ist die fischereiliche Todesrate der Kleinen Tümmler, wie die Wale mit der stumpfen Schnauze auch heißen, oft viel zu hoch. Und obwohl es weder an Gesetzen zum Schutz der bedrohten Meeressäugetiere, noch an politischem Willen fehlt, werden die Überlebenschancen für den einzigen in der Ostsee heimischen Wal immer schlechter. Ende November sind bei der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) für 2008 bereits 50 Schweinswalkadaver gemeldet worden – ein deutlicher Anstieg, der Anlass zu großer Sorge gibt.

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Fischerei-Lobbyismus führt in die Sackgasse

von | NABU, BUND, GRD, GSM | Quickborn | 31. Oktober 2008

Kritik an verringerten Fangquoten der EU unbegründet. Innovative Fangtechniken und Zertifizierung der Fischerei sind Ausweg aus der Krise

Kutter in Harlesiel
Kutter in Harlesiel

NABU Schleswig-Holstein, BUND Mecklenburg-Vorpommern, Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) reagieren mit Unverständnis auf das alljährliche Geschacher um Fangquoten in Nord- und Ostsee. Statt nun noch die letzten 20 % der nutzbaren Fischbestände auf dem Altar der Fischerei-Interessen zu opfern, müssen unverzüglich neue, nachhaltige Konzepte zur Sicherung der Fischbestände und zum Erhalt der kleinen Küstenfischerei erarbeitet und umgesetzt werden.

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Walschutzgebiet in Chile, Quecksilber in Delfinfleisch und mehr

von | cetacea.de | Wittmund | 12. September 2008

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 12. September 2008 haben wir folgende Nachrichten über Delfintherapie, das chilenische Walschutzgebiet, Waljagd auf Lamalera, Proteste gegen die Fehmarnbeltbrücke, die Evolution der Fluke bei Walen und Quecksilber in Delfinfleisch gefunden.

Wirkt Delfintherapie? Und wenn ja, warum? Der Delfintherapie-Experte der WDCS Dr. Karsten Brensing sieht in der Delfintherapie vor allem eine teure, tierbelastende Augenwischerei. Er geht den Versprechungen der (gut bezahlten) Therapeuten auf den Grund. Irene Habich hat sich für die Welt die „Therapie mit Flipper“ vorgenommen und berichtet von Versprechungen, Planungen und der Kritik der Delfintherapie.

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WWF warnt: Ostsee in schlechtem Zustand

von | pte | Stralsund | 28. August 2008

Eingeleitete Nährstoffe sorgen für starkes Algenblühen Die Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Ostsee sind in allen neun Anrainer-Staaten „mangelhaft“. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute beim Stockholmer Ostsee-Festival veröffentlichter Ländervergleich des WWF. Darin untersucht der WWF die Fortschritte, die die Staaten im Kampf gegen die Zerstörung von Lebensräumen, die Überfischung, die Einleitung von Umweltgiften, die … Weiterlesen

Buckelwal setzt seine Ostseereise fort

von | cetacea.de | Wittmund | 17. August 2008

Nach vielen Tagen rund um Rügen hat der Buckelwal nun die schleswig-holsteinische Ostseeküste besucht. Kommt er dem rettenden Ausgang aus der Ostsee näher? Kann man ihm helfen, in die Nordsee zu gelangen?

Buckelwal vor Alaska, © Tony Hisgett

Als am Freitagmorgen vor Timmendorfer Strand ein Buckelwal gesichtet wurde, kam wieder Wellengang in der deutschen Medienlandschaft auf. Der Kappelner Walexperte Dr. Andreas Pfander (www.schweinswale.com) informierte uns über die Sichtung eines Buckelwales vor Niendorf. Das Wal-erfahrene Team der Travemünder Wasserschutzpolizei war ausgefahren und hatte den rund zehn Meter langen Wal beobachtet. Die Bilder wurden dem dänischen Walexperten Carl Kinze, Ph.D. (Wal und Mensch Gast 2003) zugespielt. Er fand anhand von Strukturen auf der Finne Unterschiede zum Rügener Wal. Wie ein Lauffeuer ging es durch die Presse: Es gebe nun zwei Buckelwale in der Ostsee.

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Wer weiß einen Namen für den Buckelwal?

von | cetacea.de | Wittmund | 5. August 2008

Ostseezeitung vom 5.8.2008
Der Buckelwal ist wieder vor Rügen und hat den Montag Morgen bei Glahme verbracht. Ein Fischer konnte das Tier filmen. Die Ostseezeitung sucht einen Namen für den Buckelwal.

Die Ostsee-Zeitung berichtet in der Ausgabe vom 5. August in zwei Artikeln über den Buckelwal. Nachdem der Wal schon am Sonntag wieder vor Rügen zu sehen war, konnten Hunderte Whale Watcher das Tier beobachten. Am Montag blieb der Wal der Insel treu. Fischer erspähten das Tier bei Glowe. Normen Peters nutzte die Filmfunktion seines Mobiltelephons, als der Wal auftauchte. Das Video können Sie bei der Ostseezeitung sehen.

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Buckelwal in der Ostsee ohne gute Aussichten

von Jan Herrmann | cetacea.de | Wittmund | 4. August 2008

Der Irrgast in der Ostsee ist ein gutes Zeichen für die sich erholenden nordatlantischen Buckelwale. Seine eigenen Chancen, die für ihn ungeeignete Ostsee lebend zu verlassen sind allerdings schlecht.

Es gab keine Zeitung, die nicht von dem Buckelwal berichtet hat, den die Ornithologen Andreas Nick und Christoph Bock vom Rügener Festland aus erspäht hatten. Die Minibilder des springenden Wales, die aus knapp 6 Kilometer Entfernung aufgenommen wurden, sind überall publiziert worden.

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