SONAR gefährdet Wal-Ohren

GEO Veröffentlichung sorgt für zweite Informationswelle. Cetacea.de Besucher konnten schon vor vielen Monaten erfahren, dass ein Report der U.S. Navy die Schädigungen des Walgehörs durch ein SONAR System nachweist. Besucher der Vortragsreihe Wal und Mensch haben ausführliche Informationen bei Linda Weilgarts Vortrag Wenn Töne gefährlich werden bekommen Nun hat auch GEO diese Meldung verarbeitet und … Weiterlesen

QiQi ist tot: Der letzte Baiji

Der einzige in Gefangenschaft gehaltene Baiji ist gestorben Der einzige in Gefangenschaft gehaltene Chinesische Flussdelphin QiQi ist gestorben. Dr. Zhang Xianfeng, ein Walexperte am Hydrobiologischen Institut in Wuhan vermutet, dass QiQi an Altersschwäche gestorben sei. Es werde aber noch eine genauere Untersuchung der Todesursachen durchgeführt. Das Wissen um den Chinesischen Flussdelphin ist zu grossen Anteilen … Weiterlesen

Rückblick auf das ASMS-Symposium ‚whale zone‘ 02 vom 6./7. Juli 2002

Am 6. und 7. Juli 2002 führte die Arbeitsgruppe zum Schutz der Meeressäuger (Schweiz) ASMS im Gottlieb Duttweiler-Institut (GDI) ein internationales Symposium über Wale, Delfine und das Meer durch. Die Liste der rund zwanzig Referenten/-innen aus der ganzen Welt hat deutlich gemacht, dass die hier stattfindende Standortbestimmung und Diskussion weltweit von Interesse gewesen ist. Und um es vorweg zu nehmen: die ASMS hat ihr Ziel erreicht!

Neue Walart: Mesoplodon perrini

Mit Erscheinen der Juli Ausgabe von Marine Mammal Science, ist eine neue Walart offiziell beschrieben. Das Team um Merel Dalebout veröffentlicht einen Artikel mit der Beschreibung des Perrin-Schnabelwales. Der Name wurde als Anerkennung für den amerikanischen Cetologen William F. Perrin gewählt, der für seine Rolle bei der Sammlung zweier Vertreter dieser Art und seinen Beitrag für … Weiterlesen

Amazonas: Flussdelphine

Die Dissertation der deutschen Biologin Judith Denkinger ist ab sofort auf den Webseiten von yaqu pacha e.V. in einer PDF Version (7,2 MB) herunterzuladen. Jeder, der die Danksagungen aus dieser Dissertation liest, kann erahnen, welch ein abenteuerliches Projekt hinter dem Titel Demographische Untersuchungen am Amazonasdelfin (Inia geoffrensis) im Cuyabeno Reservat in Ecuador steht. Die Zusammenfassung … Weiterlesen

Schwertwalkalb soll gefangen werden

Das zweijährige Schwertwalkalb A-73, auch bekannt unter den Namen Springer, das seit längerem die lokalen Schlagzeilen der nordamerikanischen Westküste bestimmt (Cetacea.de berichtete), soll heute eingefangen und medizinisch behandelt werden. Die beabsichtige Prozedur von Fang und Unterbringung hat das Vancouver Aquarium veröffentlicht. Danach leitet Jeff Foster unterstützt vom Tierarzt des Vancouver Aquariums die Fangaktion. Foster war Leiter des … Weiterlesen

Schwertwalkalb als Waise

Seit Januar beobachten Anwohner von Seattle ein Schwertwalkalb, dass allein vor ihrer Küste durch’s Meer zieht und keinen Kontakt mehr zu seiner Gruppe hat. Der Pod-Geburtsfolge nach ist das Kalb A-73 benannt worden. In der Bevölkerung ist es aber besser bekannt als Springer. Wissenschaftler des Vancouver Aquariums haben vor kurzer Zeit einen Keton-Atem bei dem Kalb … Weiterlesen

Neue Walart entdeckt

Wissenschaftler haben vor der kalifornischen Pazifikküste eine neue Schnabelwalart entdeckt. Allerdings nicht als Sichtung oder offensichtlichen Strandfund. Durch DNA Analysen an den Überresten von in den letzten drei Jahrzehnten gesammelten Strandungsfunden haben WissenschaftlerInnen um Merel Dalebout, von der Universität von Auckland in Neuseeland, eine neue Schnabelwalart identifizieren können. Die etwa vier Meter langen Schnabelwale wurden vorher … Weiterlesen

Walschutz durch Walkot

Australische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, mit der man anhand von DNA Untersuchungen des Walkots die Futterzusammensetzung der Tiere herausbekommen kann. Diese Untersuchungstechnik ist vor allem deswegen interessant, da eine wesentliche Begründung des japanischen Walfangs dadurch nichtig werden könnte.

Wenn Töne gefährlich werden

Pottwale, die ich erforsche, sind für alle Aspekte ihres Lebens auf Schall angewiesen. Sie haben eine komplexe Sozialstruktur, die durch Schall vermittelt wird. Auf einer einjährigen Forschungsreise über den Süd-Pazifik, entdeckten wir, dass manche Pottwalfamilien ähnliche Dialekte benutzten, d.h. dass es akustische Sippen gab.