Walschutzgebiet in Chile, Quecksilber in Delfinfleisch und mehr

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 12. September 2008 haben wir folgende Nachrichten über Delfintherapie, das chilenische Walschutzgebiet, Waljagd auf Lamalera, Proteste gegen die Fehmarnbeltbrücke, die Evolution der Fluke bei Walen und Quecksilber in Delfinfleisch gefunden.

Wirkt Delfintherapie? Und wenn ja, warum? Der Delfintherapie-Experte der WDCS Dr. Karsten Brensing sieht in der Delfintherapie vor allem eine teure, tierbelastende Augenwischerei. Er geht den Versprechungen der (gut bezahlten) Therapeuten auf den Grund. Irene Habich hat sich für die Welt die „Therapie mit Flipper“ vorgenommen und berichtet von Versprechungen, Planungen und der Kritik der Delfintherapie.

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Arbeiten mit Delphinen, Norwegischer Walfang und mehr

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 04. September 2008 haben wir Nachrichten über das Arbeiten mit Delphinen, sanftes Whalewatching, norwegischen Walfang und Grosse Tümmler als „Killer“ gefunden.

Wie funktioniert Eco-volunteering? Ines Scheffel gibt für die Basler Zeitung einen Einblick in die Freiwilligenarbeit zwischen Tourismus und Walforschung im Bunbury’s Dolphin Discovery Centre (DDC) in Australien.

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Pottwale tauchen bei Arte

Noch nie zuvor hat ein menschliches Auge sehen können, wie ein Pottwal wirklich in über 1.000 Metern Wassertiefe lebt. Durch die Kombination wissenschaftlicher Datenerfassung mit moderner 3D-Animation gelingt es Filmemacher Volker Barth zum ersten Mal, Licht in die geheimnisvolle Tiefseewelt der Pottwale zu bringen.

Pottwal aus der Luft von Christopher Buchanan
Pottwal aus der Luft von Christopher Buchanan

Mit Hilfe Berliner Computerhacker war es führenden Meeresbiologen möglich, in bisher unerreichte Gebiete der Tiefsee vorzudringen. 24 Stunden lang beobachten sie zwei Wale bei ihren Tauchgängen bis in 1.700 Metern Tiefe. Sie wollen erforschen, wie und wo diese ausgeklügelten Schalljäger ihre Beute aufspüren, wie tief sie wirklich tauchen, wie sie durch die pechschwarze Tiefsee navigieren und wie sie ihre bevorzugte Beute, Tiefseekalmare, an Orten erbeuten, an denen ihnen kein Lichtstrahl den Weg weist.

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Aggressives Verhalten von Großen Tümmlern

Bei einer Delfinbeobachtungsfahrt vor der Küste der Toskana konnte die Bootsbesatzung der MS Thales beobachten wie Große Tümmler eine Gruppe Streifendelfine angriffen und mindestens einen töteten. Von Dr. ROBERT GROITL, Green Ocean e.V.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen organisiert die Crew von Green-Ocean Marine Services im Seegebiet des toskanischen Inselmeers Forschungsfahrten mit Delfin- und Walbeobachtungen. Dabei werden auch Umweltdaten erfasst, Wasserproben analysiert und magnetische und topografische Vermessungen durchgeführt. Bei einer planmäßig durchgeführten Delfinbeobachtungsfahrt vor der Küste der Toskana wurden wir am 20. August 2008 Zeuge einer außergewöhnlich gewaltsamen Revierübernahme durch eine kleine Gruppe Große Tümmler (Tursiops truncatus).

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Tempolimit für Wale, Walfang, Bucki und mehr am 26. August 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet haben wir Nachrichten über Tempolimits für Wale, Trophäenjagd auf Narwale, den der Ostsee entkommenen Bucki, japanischen sogenannten wissenschaftlichen Walfang, den norwegischen Walfang und den stark bedrohten Vaquita gefunden.

Nordkaper, © NOAA
Nordkaper, © NOAA

Zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Nordkaper hat die USA nun ein regionales Tempolimit für die Schiffahrt vorgeschlagen. In den nördlichen Fressgründen und den südlichen Fortpflanzungsgewässern an der US Ostküste sollte die Geschwindigkeit der Schiffe auf zehn Knoten beschränkt werden. Jedes Jahr sterben ein bis zwei der nur noch auf 300 Tiere geschätzten Art bei Schiffskollisionen.
( SF Tagesschau, Washington Post)

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 21. August 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 21. August 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Die Zeit berichtet neben ihrem aufsehenerregenden Bericht über die Rolle der Wale im antarktischen Ökosystem auch über ein Erlebnis mit Tausenden Belugas in der Hudson Bay (ZEIT). Gleicher Wal, anderer Ort: Vor den Solowezki-Inseln im Nordwesten … Weiterlesen

Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 14. August 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 14. August 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Die aktuelle Einschätzung der Weltnaturschutzunion IUCN zur Bedrohungssituation der Walarten zieht auch heute noch durch die Presse. Nachdem am Tag 1 der Veröffentlichung die Belebung der Buckelwal- und Südkaperbestände im Fokus stand, kommen heute noch die … Weiterlesen

Jagd auf Wale beeinträchtigt Ökosystem mehr als bisher bekannt

Das Abschlachten der Wale im Südpolarmeer hatte weitaus gravierendere ökologische Folgen als bisher bekannt war.

Nach Angaben des Meeresbiologen Victor Smetacek vom Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven führte das weitgehende Verschwinden der Blauwale zu einem massiven Niedergang des Krill, der Hauptnahrung der Meeressäuger. Früher hätten die Wale jährlich schätzungsweise 180 Millionen Tonnen Krill gefressen, das ist mehr Biomasse, als alle Fangflotten und Aquakulturen pro Jahr an Meerestieren auf den Weltmarkt bringen, sagt Smetacek der ZEIT. Dass der Krillbestand trotz des Verschwindens seiner Räuber abgenommen habe, gelte als antarktisches Paradox.

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Bedrohliche Entwicklung für Wale – Die Rote Liste 2008

Buckelwale im Aufwind. Photo: Kewalo Basin Marine Mammal Laboratory & The Dolphin Institute
Buckelwale im Aufwind. Photo: Kewalo Basin Marine Mammal Laboratory & The Dolphin Institute

Buckelwale und Südkaper sind nicht mehr so stark bedroht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Einschätzung von Walbeständen und deren Bedrohungen, die die Weltnatur- schutzunion IUCN jetzt mit der Roten Liste 2008 veröffentlicht hat. Die schlechten Nachrichten folgen auf gleichem Fuß: Die meisten küstennah und in Flüssen verbreiteten Kleinwale sind stärker bedroht als zuvor.

Buckelwale (Megaptera novaeangliae) wurden aus der Rote Liste Kategorie „gefährdet“ (VU) herausgenommen und in die Kategorie „nicht gefährdet“ (LC) übernommen. Zwei Subpopulationen bleiben allerdings gefährdet. Der Südkaper (Eubalaena australis) wurde auch in (LC) eingestuft.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 11. August 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 11. August 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Seit 1983 lebt der Grosse Tümmler Fungie in den Gewässern vor dem irischen Küstenort Dingle. Seitdem lockt er Touristen an und hat den Ort vor dem wirtschaftlichen Untergang bewahrt (Berliner Morgenpost). Von Munitionssprengungen in der Ostsee … Weiterlesen