Pottwale tauchen bei Arte

von | arte | Wittmund | 30. August 2008

Noch nie zuvor hat ein menschliches Auge sehen können, wie ein Pottwal wirklich in über 1.000 Metern Wassertiefe lebt. Durch die Kombination wissenschaftlicher Datenerfassung mit moderner 3D-Animation gelingt es Filmemacher Volker Barth zum ersten Mal, Licht in die geheimnisvolle Tiefseewelt der Pottwale zu bringen.

Pottwal aus der Luft von Christopher Buchanan
Pottwal aus der Luft von Christopher Buchanan

Mit Hilfe Berliner Computerhacker war es führenden Meeresbiologen möglich, in bisher unerreichte Gebiete der Tiefsee vorzudringen. 24 Stunden lang beobachten sie zwei Wale bei ihren Tauchgängen bis in 1.700 Metern Tiefe. Sie wollen erforschen, wie und wo diese ausgeklügelten Schalljäger ihre Beute aufspüren, wie tief sie wirklich tauchen, wie sie durch die pechschwarze Tiefsee navigieren und wie sie ihre bevorzugte Beute, Tiefseekalmare, an Orten erbeuten, an denen ihnen kein Lichtstrahl den Weg weist.

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WWF warnt: Ostsee in schlechtem Zustand

von | pte | Stralsund | 28. August 2008

Eingeleitete Nährstoffe sorgen für starkes Algenblühen Die Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Ostsee sind in allen neun Anrainer-Staaten „mangelhaft“. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute beim Stockholmer Ostsee-Festival veröffentlichter Ländervergleich des WWF. Darin untersucht der WWF die Fortschritte, die die Staaten im Kampf gegen die Zerstörung von Lebensräumen, die Überfischung, die Einleitung von Umweltgiften, die … Weiterlesen

Aggressives Verhalten von Großen Tümmlern

von | green ocean | Mare Liguria | 27. August 2008

Bei einer Delfinbeobachtungsfahrt vor der Küste der Toskana konnte die Bootsbesatzung der MS Thales beobachten wie Große Tümmler eine Gruppe Streifendelfine angriffen und mindestens einen töteten. Von Dr. ROBERT GROITL, Green Ocean e.V.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen organisiert die Crew von Green-Ocean Marine Services im Seegebiet des toskanischen Inselmeers Forschungsfahrten mit Delfin- und Walbeobachtungen. Dabei werden auch Umweltdaten erfasst, Wasserproben analysiert und magnetische und topografische Vermessungen durchgeführt. Bei einer planmäßig durchgeführten Delfinbeobachtungsfahrt vor der Küste der Toskana wurden wir am 20. August 2008 Zeuge einer außergewöhnlich gewaltsamen Revierübernahme durch eine kleine Gruppe Große Tümmler (Tursiops truncatus).

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Tempolimit für Wale, Walfang, Bucki und mehr am 26. August 2008

von | cetacea.de | Wittmund | 26. August 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet haben wir Nachrichten über Tempolimits für Wale, Trophäenjagd auf Narwale, den der Ostsee entkommenen Bucki, japanischen sogenannten wissenschaftlichen Walfang, den norwegischen Walfang und den stark bedrohten Vaquita gefunden.

Nordkaper, © NOAA
Nordkaper, © NOAA

Zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Nordkaper hat die USA nun ein regionales Tempolimit für die Schiffahrt vorgeschlagen. In den nördlichen Fressgründen und den südlichen Fortpflanzungsgewässern an der US Ostküste sollte die Geschwindigkeit der Schiffe auf zehn Knoten beschränkt werden. Jedes Jahr sterben ein bis zwei der nur noch auf 300 Tiere geschätzten Art bei Schiffskollisionen.
( SF Tagesschau, Washington Post)

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 21. August 2008

von | cetacea.de | Wittmund | 21. August 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 21. August 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Die Zeit berichtet neben ihrem aufsehenerregenden Bericht über die Rolle der Wale im antarktischen Ökosystem auch über ein Erlebnis mit Tausenden Belugas in der Hudson Bay (ZEIT). Gleicher Wal, anderer Ort: Vor den Solowezki-Inseln im Nordwesten … Weiterlesen

Walschutz: US-Navy verzichtet auf Sonartests

von | pte | Hamburg/Washington | 18. August 2008

Die US-amerikanische Marine und Umweltschutzverbände haben sich nach jahrelangem Schreit darauf geeinigt, dass die Navy zukünftig weniger Sonartests durchführen wird.

„Das war ein wichtiger Schritt, denn Sonarwellen sind sehr schädlich für Wale, Delphine und andere hoch empfindliche Meereslebewesen“, erklärt Jörg Feddern, Biologe bei Greenpeace, gegenüber pressetext. Die Sonarwellen schädigen dabei nicht nur das Gehör, sondern können auch zu Gehirnblutungen führen. „Dadurch, dass sich Wale via akustischer Signale orientieren und Kontakt zu ihrer Gruppe halten, sind sie ohne ihr Gehör verloren“, so Feddern. Dies sei, als ob man dem Menschen die Augen verbindet und die Ohren zuhält, sagt der Walexperte.

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Buckelwal setzt seine Ostseereise fort

von | cetacea.de | Wittmund | 17. August 2008

Nach vielen Tagen rund um Rügen hat der Buckelwal nun die schleswig-holsteinische Ostseeküste besucht. Kommt er dem rettenden Ausgang aus der Ostsee näher? Kann man ihm helfen, in die Nordsee zu gelangen?

Buckelwal vor Alaska, © Tony Hisgett

Als am Freitagmorgen vor Timmendorfer Strand ein Buckelwal gesichtet wurde, kam wieder Wellengang in der deutschen Medienlandschaft auf. Der Kappelner Walexperte Dr. Andreas Pfander (www.schweinswale.com) informierte uns über die Sichtung eines Buckelwales vor Niendorf. Das Wal-erfahrene Team der Travemünder Wasserschutzpolizei war ausgefahren und hatte den rund zehn Meter langen Wal beobachtet. Die Bilder wurden dem dänischen Walexperten Carl Kinze, Ph.D. (Wal und Mensch Gast 2003) zugespielt. Er fand anhand von Strukturen auf der Finne Unterschiede zum Rügener Wal. Wie ein Lauffeuer ging es durch die Presse: Es gebe nun zwei Buckelwale in der Ostsee.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 14. August 2008

von | cetacea.de | Wittmund | 14. August 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 14. August 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Die aktuelle Einschätzung der Weltnaturschutzunion IUCN zur Bedrohungssituation der Walarten zieht auch heute noch durch die Presse. Nachdem am Tag 1 der Veröffentlichung die Belebung der Buckelwal- und Südkaperbestände im Fokus stand, kommen heute noch die … Weiterlesen

Jagd auf Wale beeinträchtigt Ökosystem mehr als bisher bekannt

von | zeit | Hamburg | 13. August 2008

Das Abschlachten der Wale im Südpolarmeer hatte weitaus gravierendere ökologische Folgen als bisher bekannt war.

Nach Angaben des Meeresbiologen Victor Smetacek vom Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven führte das weitgehende Verschwinden der Blauwale zu einem massiven Niedergang des Krill, der Hauptnahrung der Meeressäuger. Früher hätten die Wale jährlich schätzungsweise 180 Millionen Tonnen Krill gefressen, das ist mehr Biomasse, als alle Fangflotten und Aquakulturen pro Jahr an Meerestieren auf den Weltmarkt bringen, sagt Smetacek der ZEIT. Dass der Krillbestand trotz des Verschwindens seiner Räuber abgenommen habe, gelte als antarktisches Paradox.

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Bedrohliche Entwicklung für Wale – Die Rote Liste 2008

von | iucn | Gland | 12. August 2008

Buckelwale im Aufwind. Photo: Kewalo Basin Marine Mammal Laboratory & The Dolphin Institute
Buckelwale im Aufwind. Photo: Kewalo Basin Marine Mammal Laboratory & The Dolphin Institute

Buckelwale und Südkaper sind nicht mehr so stark bedroht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Einschätzung von Walbeständen und deren Bedrohungen, die die Weltnatur- schutzunion IUCN jetzt mit der Roten Liste 2008 veröffentlicht hat. Die schlechten Nachrichten folgen auf gleichem Fuß: Die meisten küstennah und in Flüssen verbreiteten Kleinwale sind stärker bedroht als zuvor.

Buckelwale (Megaptera novaeangliae) wurden aus der Rote Liste Kategorie „gefährdet“ (VU) herausgenommen und in die Kategorie „nicht gefährdet“ (LC) übernommen. Zwei Subpopulationen bleiben allerdings gefährdet. Der Südkaper (Eubalaena australis) wurde auch in (LC) eingestuft.

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