Pottwale „adoptieren“ Delfin mit Handicap

Im Azoren Archipel wurde ein Team von Verhaltensökologen vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Zeuge einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen einer Gruppe von Pottwalen und einem Großen Tümmler mit einer Rückenverkrümmung. Über mehrere Tage beobachteten die Forscher Alexander Wilson und Jens Krause, wie ein Großer Tümmler in einer Gruppe von Pottwalen mitschwamm. Der Delfin suchte … Weiterlesen

Ausstellung „Wale – Riesen der Meere“ ab 21.09. in Münster

Nach langer und aufwendiger Vorbereitung eröffnet das LWL-Museum Münster die Sonderausstellung „Wale – Riesen der Meere“. Es handelt sich nach eigenen Angaben um die größte Wal-Ausstellung Deutschlands.

Einstimmungssaal: Tauchen mit den Walen. Foto: LWL/Oblonczyk

Nachdem die große und im Braunschweiger Naturhistorischen Museum sehr erfolgreiche Walausstellung „Wunderbare Wale“ im März endgültig die Pforten geschlossen hatte, zieht das LWL Museum für Naturkunde die Walfreunde nun nach Münster. Ab dem 21. September zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Sonderausstellung „Wale – Riesen der Meere“. Mit der deutschlandweit größten Ausstellung und Themenvielfalt zu diesen Meeressäugern illustrieren rund 900 Exponate ihren Lebensraum, Evolution, Anatomie, Lebensweise und Fortpflanzung sowie Walfang und Schutz.

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Die grotesken Walrosswale von Peru: Odobenocetops

Der Wal — das Walross — die Walrosswale. Man denke sich eine Kreuzung zwischen Narwal und Walross, und man gewinnt eine Vorstellung von den skurrilen Walrosswalen, wissenschaftlich Odobenocetops. Zwei fossile Arten sind bekannt. Sie lebten vor ca. 3 — 5 Millionen Jahren und kommen nur in Südperu vor, in der weltberühmten Pisco-Formation. Deren reiches Spektrum fossiler Zahn- und Bartenwale hat sich den Forschern seit dem 19. Jahrhundert nur nach und nach erschlossen. Die Walrosswale, erst ab 1993 beschrieben, setzen allen früheren Entdeckungen die Krone auf.

Der Zahnwal in der Tabakstadt – Eosqualodon und seine Evolutionsstufe

Der Wal bewegt sich! Die Schnauze zeigt ein leichtes Wippen, als sich unter meinen Schritten der Holzboden knarrend biegt. In der oberen Stube eines alten Bauernhauses nähere ich mich einem der größten Schätze deutscher Wal-Paläontologie: dem Zahnwalschädel aus dem Doberg bei Bünde in Westfalen.

Wieder aufgetaucht: Cetacea.de

Cetacea.de ist nach ein paar Wochen Abwesenheit wieder am Netz. Nun unterstützt durch den Internetprovider UD Media aus Neuss. UD Media liefert Ihnen unsere Informationen über Wale und Delphine nun mit 100% Ökostrom und darüber sind wir sehr froh. Anspruch aller ehrenamtlichen Mitarbeiter von Cetacea.de ist es, durch Information zum Schutz der Wale und des … Weiterlesen

Ein Abriss über die fossilen Bartenwale

Die Entstehung der Wale (Cetacea) begann, so belegen rund 50 Millionen Jahre alte Fossilien von Urwalen aus Indopakistan, mit einer Umstellung der Fressgewohnheiten. Die Spezialisierung auf das Fischefangen hinterließ an den Zähnen der Tiere charakteristische Abnutzungsspuren. Fast 20 Millionen Jahre jünger sind Fundstücke, die einen neuen Entwicklungsschub innerhalb der Cetacea dokumentieren: die Entstehung der Bartenwale (Mysticeti), die im Laufe ihrer Evolution die Zähne durch fransige Hornlamellen (Barten) im Oberkiefer ersetzen. Auch hier ist der Ausgangspunkt eine Veränderung des Fressverhaltens.

Wal und Mensch: Exkursion zu den Wunderbaren Walen

Am Naturhistorischen Museum Braunschweig gastiert gerade die Sonderausstellung „Wunderbare Wale“. Was liegt da näher, als die Vorlesungsreihe Wal und Mensch in den Zug zu setzen und nach Braunschweig zu befördern. Am 21. Januar können die Vorlesungsgäste mit den Wal und Mensch Veranstaltern Arnim Andreae und Jan Herrmann die Walmodelle und Walskelette besuchen. Nur selten kann … Weiterlesen

Walfang – der Streit zwischen den Nationen geht weiter

Noch immer sind die Fronten in der Internationalen Walfangkommission verhärtet / Aktueller Artikel schildert Hintergründe

Abbildung der Seite 1 des Berichts Wale unter Beschuss
Karl-Hermann Kock: Wale unter Beschuss

Auch in diesem Jahr werden im Südpolarmeer wieder mehrere hundert Zwergwale gejagt und erbeutet werden. Japan reklamiert für sich eine Fangquote von bis zu 850 Tieren. Dazu könnten auch wieder einige Finnwale kommen. Deklariert als „wissenschaftlicher Fang“, nutzt das Land eine Art Ausnahmegenehmigung, die in dem 1982 international vereinbarten Moratorium zum Stopp des kommerziellen Walfangs vorgesehen war. Seit Jahren tobt in dem zuständigen Gremium, der Internationalen Walfangkommission (IWC), ein erbitterter Streit zwischen den Vertretern der Walfang befürwortenden Nationen wie Japan und den ablehnenden Ländern, zu denen auch Deutschland zählt.

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Pottwal vor Pellworm gestrandet

Ein ca 15 m langer Pottwalbulle ist verendet vor Pellworm aufgefunden worden. Das Tier war zuvor in den Niederlanden von eienr Sandbank befreit und wieder auf See geleitet worden.

Nachdem ein Fischer den toten Pottwalbullen am Montag (14.11.) auf einer Sandbank rund 1,5 Seemeilen westlich von Pellworm entdeckt hatte, wurde dieser am Dienstag von der „Oland“, einem Vermessungsschiff des Landesbetriebs Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz in den Meldorfer Hafen geschleppt.

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Ursula Siebert wird Leiterin des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der TiHo

Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover geht ins Meer. Das bisherige Institut für Wildtierforschung wird zum Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung. Der Arbeitsbereich marine Säuger des Forschungs- und Technologiezentrums Westküste der Universität Kiel mit den Einrichtungen in Büsum wird von der TiHo übernommen. Einweihung neuer Außenstelle in Büsum Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover stellt den … Weiterlesen