Alle paar Jahre versucht ein neues Bestimmungsbuch die Zuneigung von Walfreunden und Walbeobachtern zu gewinnen. Der Kosmos Verlag, ein Spezialist für Bestimmungsbücher, hat seit 1997 die Meeressäuger im Visier. Das Buch von Rüdiger Wandrey ist nun durch ein neu konzipiertes von Hadoram Shirihai und Brett Jarrett abgelöst worden. Ob das Buch „Meeressäuger. Alle 129 Arten weltweit“ ein lohnenswerter Kauf ist, hat Johannes Albers für Cetacea.de herausgefunden.
Jan Herrmann
Hadoram Shirihai und Brett Jarrett (2008): Meeressäuger. Alle 129 Arten weltweit.
Ein Bestimmungsbuch, das Waltiere, Robben, Seekühe, Otter und den Eisbär vereint: Diese Besonderheit bildet einen Vorteil auf dem Buchmarkt und verlockt auch solche Leserinnen und Leser zum Kauf, die bereits etliche Bestimmungsbücher z.B. über Wale in ihrem Regal stehen haben.
Der Reiter auf dem Haizahn – Zur Erforschungsgeschichte von Squalodon
Die Zahnwalgattung Squalodon aus dem Erdzeitalter des Miozän (vor rund 24 – 5 Millionen Jahren) ist in beträchtlicher Artenzahl weit in warmen Meeresgebieten verbreitet gewesen.
Regine Frerichs mit Daniel Oliver Bachmann (2008): Im Fadenkreuz der Walfänger. Bordtagebuch einer Greenpeace-Aktivistin
Die Geologin und Paläontologin Regine Frerichs, bei Greenpeace als Aktionskoordinatorin angestellt, nahm 2005 – 2008 an drei Greenpeace-Fahrten in die Antarktis teil, um als Schlauchbootfahrerin gegen den japanischen Walfang zu kämpfen.
Bericht vom Ostfriesischen Meeressäugertag
Mit der Volkshochschule zu den Walen und Robben Ostfrieslands
Es ist nicht unbedingt so, dass sich einem der Gedanke an „Whale Watching“ aufdrängt, wenn man an Orte wie Neuharlingersiel oder Spiekeroog denkt. Schon eher sieht man die Seehunde auf den Sandbänken der eigenen Phantasie liegen. Diese haben es zwar als Logo auf zahlreiche touristische Publikationen geschafft, aber das Wissen um diese faszinierenden Meeressäuger scheint auf dem Weg ins Landesinnere schon nach wenigen hundert Metern rasant abzunehmen.
Frag doch mal die Maus: Müssen Wale pupsen?
In der Reihe „Frag doch mal die Maus“ ist ein neuer Band „Wale und Delfine“ erschienen, der mit interessanten Fragen, reichen Illustrationen und einem schönen Poster aufwartet. Die Maus ist seit Jahrzehnten Garant für einfache Erklärungen auch schwieriger Fakten. In diesem Hardcover-Band stelllt die Maus die Wale und Delfine vor. Die Autorin Sylvia Englert und … Weiterlesen
Grauwale in Mexiko
Der Bestand der Grauwale im östlichen Nordpazifik gilt derzeit als nicht gefährdet. Trotzdem sind viele potentielle Bedrohungen etwa durch Klimawandel oder Industrieanlagen ausgemacht. Nur mit besserem Wissen um die Biologie der Grauwale kann der Bestand erhalten werden. Der Meeresbiologe Dr. Stefan Ludwig hat Tauchverhalten, Wanderungen und Habitatnutzung von Grauwalen untersucht und Anfang 2006 bei Wal und Mensch darüber berichtet. Die Vortragzusammenfassung können Sie ab heute nachlesen.
Grauwale sind die urtümlichen Wale, die jedes Jahr gewaltige Wanderungen zwischen nördlichen Freßgründen und äquatorialen Fortpflanzungsgebieten zurücklegen.
Tagestour zu den Seehunden und Walen in Ostfriesland
Am 20. Juni bietet Cetacea.de eine Tagesausflug zum Kennenlernen unserer heimischen Meeressäuger an.
Der Tag beginnt mit einer Kutterfahrt zu den Seehundsbänken vor Langeoog. Danach besuchen wir das Spiekerooger Umweltzentrum Wittbülten, wo eine Führung am Pottwalskelett stattfindet.
Pottwale – Nasen mit Außenbordmotor
Pottwale sind ganz besondere Vertreter der Wale und Tiere der Rekorde: Sie tragen das größte Gehirn im Tierreich, sind Tief- und Langtauchspezialisten und weisen enorme Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen auf. Der Kölner Biologe Dr. Stefan Huggenberger war im Januar 2006 zu Gast bei Wal und Mensch und hat über seine Untersuchungen zum Sonarsystem und … Weiterlesen
Unterwasserhupe zum Schutz der Meeressäuger
Zu viele tödliche Kollisionen von Tieren mit Schiffen
Mit einem akustischen Warnsignal wollen Forscher der Florida Atlantic University Meeressäuger wie etwa Seekühe oder Wale vor Kollisionen mit Schiffen warnen. Einige der Tiere wie etwa der stark gefährdete Atlantische Nordkaper, ein Glattwal, kollidieren sehr häufig mit Schiffen. Experten gehen davon aus, dass mindestens ein Drittel der in den vergangenen Jahrzehnten getöteten Glattwale, Opfer von Zusammenstößen mit Schiffen wurden. Da die Tiere herannahende Schiffe viel zu spät hören, soll nun moderne Technologie nachhelfen.

