Norwegen beginnt Jagd auf Wale

Die kommerzielle Walfangsaison hat in Norwegen begonnen, der erste Wal wurde erlegt. Trotz sinkender Nachfrage für Walfleisch dürfen bis zu 1052 Nördliche Zwergwale getötet werden. Diese von der norwegischen Regierung selbst auferlegte Fangquote hat sich in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt und steht im Widerspruch zu dem international gültigen kommerziellen Walfangverbot.

Erreicht wurde diese Fangquote in den vergangenen Jahren jedoch nicht. In den Fangsaisonen 2006 und 2007 lag die tatsächliche angelandete Zahl harpunierter Zwergwale jeweils bei weniger als 600 Tieren. Im Jahr 2006 wurde die Jagd sogar für drei Wochen ausgesetzt, weil die Walfänger ihre Ware von den bereits erlegten Tieren nicht absetzen konnten.

Weiterlesen

Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 1. Mai 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 1. Mai 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. mongabay.com berichtet, dass Forscher eine neue Flussdelfinart Inia boliviensis entdeckt haben. Die norwegischen Walfänger haben am Mittwoch den ersten Zwergwal aus der Jahresquote von 1052 Tieren erlegt (Reuters). Der vor einem Jahr vor Neuseeland gefangene und … Weiterlesen

Großer Lauschangriff auf kleine Weser-Wale!

Bei der Suche nach den Schweinswalen in der Weser kommen in diesem Jahr erstmals High-Tech-Lauschdetektoren zum Einsatz. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und die Untere Naturschutzbehörde Brake haben in der Weser Unterwasser-Mikrophone installiert, die die Laute der kleinen Wale aufzeichnen.LOGO GRD

Doch High-Tech allein reicht nicht, wenn es gilt, die flinken Meeressäuger aufzuspüren und mehr über die Anzahl der Wale und ihre bevorzugten Gebiete zu erfahren. Erneut bitten GRD und Untere Naturschutzbehörde Brake alle Fährfahrer, Segler, Kanufahrer, Bootsfahrer, Anwohner und Spaziergänger, die Augen offen zu halten und Schweinswalsichtungen zu melden. Die Weserfähre GmbH unterstützt diese Aktion tatkräftig, informiert auf ihren Fährschiffen über die Weser-Wale und hat sogar einen Fotowettbewerb für das schönste Schweinswalfoto ausgeschrieben.

Weiterlesen

Beifang ist Todesursache Nr. 1 für Schweinswale in der Ostsee

Dem Schweinswal in der Ostsee geht es schlecht. Zu diesem Ergebnis kommen die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Naturschutzbund NABU nach Auswertung des Sichtungsprogramms der GSM. Mehr als 1.100 lebende Schweinswale wurden im Jahr 2007 gemeldet, aber auch 173 tote Schweinswale an der deutschen Ostseeküste aufgefunden. „Allein an der Küste der westlichen Ostsee von Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viele Kadaver angetrieben wie im Jahr 2006“, stellt Hans-Jürgen Schütte, der das GSM-Projekt „Wassersportler sichten Schweinswale“ koordiniert, besorgt fest.

Weiterlesen

Wale und Delfine im Mittelmeer stark bedroht

Naturschutzorganisationen bilden eine Allianz zum Schutz der Meeressäuger in der Mittelmeerregion

Viele Küstenbewohner und Touristen wissen nicht, dass rund 15 verschiedene Arten von Walen und Delfinen im Mittelmeer auftauchen, acht davon regelmässig. Zunehmende menschliche Aktivitäten gefährden diese Tiere immer stärker. Das Überleben von vier Arten ist auf Messers Schneide. Bereits akut vom Aussterben bedroht ist die Population der Orcas in der Strasse von Gibraltar.

Weiterlesen

Die erste Fluke 2008: Neues über Wale

Die erste Fluke 2008 (Heft 15) erscheint in neuem Gewand und berichtet über Aktuelles und interessantes Historisches aus der Welt der Wale. Die Serie „Cetaceen auf Zahlungsmitteln“ wird fortgesetzt, Andrea und Wilfried Steffen beschreiben eine Grönlandfahrt, Klaus Barthelmess berichtet von Vögeln und Menschen in Buckelwalmäulern und Alfred Schmidt zeigt Bilder von der Riesen-Walfisch-Ausstellung in Emden … Weiterlesen

Wale im Museum. Greenpeace baut Blauwal für’s OZEANEUM

Ab Juli soll das Ozeaneum Stralsund Tausende Besucher anlocken. Dank der Kooperation von Meeresmuseum und Greenpeace werden Walmodelle in Originalgröße gezeigt. Greenpeace sorgt für umweltfreundliche Bauweise und Artenschutz bei der Tierhaltung.

Ein 26 Meter langer Blauwal, ein 16 Meter langes Buckelwalweibchen und ein 15 Meter langer Pottwal im Kampf mit einem Riesenkalmar sind einige der zukünftigen Stars der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“, die Greenpeace gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum ab Juli 2008 im OZEANEUM in Stralsund präsentiert. Sechs Meeresriesen in Originalgröße und das Modell einer riesigen Meeresalge entstehen derzeit in Desden und Stralsund. In der 18 Meter hohen Ausstellungshalle werden die Besucher des OZEANEUMs die Möglichkeit haben, auf Liegen unterhalb der Exponate die Dimensionen der „Riesen der Meere“ mit allen Sinnen zu erfahren. Greenpeace erweitert mit der Ausstellung seine weltweiten Aktivitäten zum Schutz der Meere.

Weiterlesen

Delphinschutz mit James Bond Methoden

Die Oceanic Preservation Society dokumentiert die Delphinschlachtung in Taiji mit versteckten Kameras und fliegenden Sonden. Im Juni wird ein Kinofilm erscheinen, der die Grausamkeit der japanischen Delfinjagd an die Öffentlichkeit bringt.

Jedes Jahr zwischen September und April treiben Fischer in der südjapanischen Stadt Taiji Delphine zusammen. Wenige Tiere werden für Delphinarien und Einsätze in der Delphintherapie ausgewählt und verkauft, die meisten werden geschlachtet.

Weiterlesen

Hoffnung für die Amazonas-Delfine?

Umfassende Flussdelfin-Zählung belegt eine Verbreitung in allen geeigneten Flüssen

Nach sieben aufwändigen Forschungsexpeditionen stehen die Ergebnisse der bislang weltweit größten Flussdelfin-Zählung fest: Insgesamt registrierten vom WWF finanzierte Forschungsteams in Südamerika über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren 3.188 Exemplare der gefährdeten rosa und grauen Amazonas-Flussdelfine. WWF-Experte Petr Obrdlik: „Wir sind sehr erleichtert, dass wir trotz Wasserverschmutzung, Jagd und dem Bau riesiger Wasserstraßen und Dämme noch in allen geeigneten Verbreitungsgebieten beachtliche Populationen gefunden haben.“ Alles in allem schätzt man den Bestand der Amazonas-Flussdelfine auf mehrere zehntausend Tiere.

Weiterlesen