Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 14. Juli 2008

Cetacea.de Krähennest - Nachrichten über Wale und DelfineBei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 14. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden.

Trotz der anders lautenden Empfehlungen des eigenen Naturforschungsinstituts, genehmigt die grönländische Regierung eine zusätzliche Fangquote von 200 Belugas und 300 Narwalen (Cetacea.de berichtete). Nun berichtet Reinhard Wolff in der taz über die Hintergründe dieser Entscheidung. Fischer töten Wale, weil diese ihnen den Fisch wegfressen würden.

Angesichts der in den letzten Tagen laut werdenden Forderungen nach zügigem Ausbau der Offshore-Windenergie bekräftigen GRD, NABU und GSM ihre Forderung aus dem Mai, die Meeresumwelt beim Bau aller Offshore-Installationen durch wirksame Schallschutzmaßnahmen zu schützen. Gerade für die Errichtung der Fundamentpfähle seien diese bereits erprobt und wirksam. Aus Kostengründen wollten jedoch viele Windparkbetreiber auf deren Einsatz verzichten (GRD).

Kleiner Pressespiegel zum Ozeaneum
Am 11. Juli hat, noch nicht ganz fertig, aber dennoch schon ansehnlich, das Ozeaneum die Schranken für die Besucher geöffnet. Was die Besucher dort erwartet und wie die Reaktionen auf die Ausstellung sind, erfahren Sie in der deutschen Medienlandschaft. Hier einige repräsentative Beiträge:

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 11. Juli 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 11. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Zahnwale haben ein besonderes akustisches Fett, um unter Wasser präzise hören und Laute abgeben zu können. Über eine aktuelle Veröffentlichung von Heather Koopman und Zoey Zahorodny berichtet Die Presse. KOOPMAN, H. N. u. Z. P. ZAHORODNY … Weiterlesen

Gute Zeit für Wale in Museen

Während es den richtigen Walen in den Meeren der Welt mal besser, mal schlechter geht, scheint es den Vertretern in den Museen so richtig gut zu gehen. In Stralsund wird am Freitag das Ozeaneum eröffnet. Dank einer Kooperation des Deutschen Meeresmuseums mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace sind dort Walmodelle in Lebensgröße zu sehen (FOCUS). Greenpeace spricht … Weiterlesen

Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 10. Juli 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 10. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Der Kölner Walfanghistoriker Klaus Barthelmess hat für die Online Publikation „Museen in Köln“ die lesenswerte Abhandlung „Rosenmontag mit geruchlosen Walfischen“ über den Weg eines Finnwal-Exponates bis zur Auseinandersetzung im Kölner Karneval geschrieben. Die WDCS unterstützt die … Weiterlesen

Pottwalsafaris in Nordnorwegen vor dem Aus?

Neue Sicherheitsbestimmungen lähmen Betreiber

von JÖRG RATAYCZAK

Walsafariboot Reine, © Markus Rösgen
Walsafariboot Reine, © Markus Rösgen

In der größten Tiefseeschlucht Norwegens, dem so genannten Bleikcanyon, halten sich vor allem während des Sommers Pottwale auf. Stabile Bestände garantieren eine hohe Beobachtungsquote. Pottwalsafaris sind auf den nordnorwegischen Vesterålen zur touristischen Hauptattraktion geworden. Doch schon bald könnten Walenthusiasten vor verlassenen Booten stehen.

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Junger Delphin von lebensbedrohendem Plastikmüll befreit

Mitarbeiter der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA NOAA und des regionalen südöstlichen Meeressäuger Strandungsnetzwerkes haben vergangenen Dienstag einen jungen Grossen Tümmler von einer Kunststoffschlinge befreit, die sich um seinen Kopf geschnürt hatte.

Grosser Tümmler mit Verletzung, © Georgia Department of Natural ResourcesGrosser Tümmler mit Verletzung, © Georgia Department of Natural Resources

Das Tier wurde im Wilmington River nahe der Stadt Savannah im Staat Georgia vorsichtig gefangen. Ein Tierarzt hat den Delphin untersucht und ihn von seinem Plastikkragen befreit, der schon in die Haut eingewachsen war. Jenny Litz, eine Fischereibiologin der NOAA: “Bei weiterem Wachstum des Delphins hätte sich die Kunststoffschlinge weiter zugezogen und für Infektionen gesorgt.”

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 7. Juli 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 7. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Die Lübecker SPD setzt sich gegen die geplante Fehmarnbeltbrücke ein. Zugvögel und Schweinswale sind von dem Projekt bedroht (SPD Lübeck). +++ Die Bundesregierung will den Bau von Offshore-Windenergieanlagen vorantreiben (Ostseezeitung). Im WDCS Blog diskutiert Nicolas Entrup … Weiterlesen

60. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Santiago de Chile, 23. – 27. Juni 2008: Zusammenfassung und Ergebnisse

IWC LogoDie Lage für die großen und kleinen Wale der Welt hat sich auf der Tagung in Chile nicht verbessert.
Die IWC ist mit ihrer eigenen Reformierung befasst: Konsens und Respekt sollten an die Stelle der Grabenkämpfe treten, in denen sich frühere Konferenzen festgefahren hatten. Das Ergebnis war eine neue Art von Stillstand: Sowohl Walfang- als auch Walschutzländer verzichteten darauf, einige strittige Anträge überhaupt zu stellen. Umweltgefahren jenseits der Jagd blieben wieder unterbelichtet.

von JOHANNES ALBERS

Konsens und Kerker
Während die Delegierten der nun 81 IWC-Mitgliedsstaaten sich in Chile um Höflichkeiten bemühten, saßen in Japan zwei Greenpeacer im Gefängnis, weil sie den Skandal aufgedeckt hatten, dass Fleisch von „wissenschaftlich“ erlegten Walen der japanischen Fangflotte systematisch unterschlagen wurde: Mit Wissen hoher Stellen bereicherten sich Crewmitglieder am Verkauf der abgezweigten Ware. Die Schuld der Greenpeacer: Sie lieferten ein Fleischpaket als Beweis an die Staatsanwaltschaft in Tokyo.

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Das Krähennest meldet: Wale gesichtet am 1. Juli 2008

Bei einem kleinen Flukenschlag durch’s Internet am 1. Juli 2008 haben wir folgende Nachrichten über Wale und Delfine gefunden. Flüchten Schnabelwale vor Militärsonaren, weil diese klingen wie Schwertwale (Deutschlandradio)? +++ In Island verhärten sich die Fronten. Der Fischereiminister Einar Kristinn will den Walfang ausweiten, weil er ein lukratives Geschäft mit japanischen Abnehmern wittert. Die Außenministerin … Weiterlesen

Schwere Zeiten für Walsafari in Nordnorwegen

Seismische Untersuchungen verändern Walbeobachtung in Nordnorwegen

von JÖRG RATAYCZAK

Die größte Pottwal-Safari Europas, Whalesafari Ltd. im nordnorwegischen Andenes, mit einer jährlichen Besucherzahl von 15.000 Kunden steht einer schwierigen Situation gegenüber.

Bereits seit dem vergangenen Jahr erforscht ein vom Staat beauftragtes Schiff die norwegischen Gewässer vor den Lofoten und Vesterålen mit Hochdruckluftkanonen. Diese so genannten Luftpulser schiessen Druckwellen Richtung Meeresboden, um die Struktur der Erdkruste zu erforschen. Die von der Erdkruste reflektierten seismischen Wellen geben Aufschluß über die Beschaffenheit des Meeresbodens. Auf diese Weise können Erdöl- und Erdgaslagerstätten lokalisiert werden.

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